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Stadt malt für 78.000 Euro Arheilger Straßen an - SPD: Ausbau des Radwegenetzes statt vereinzelter Fahrradstraßen

31.05.2016

Arheilgen erhält eine Fahrradstraße Im Erlich, Vor der Schreiberpforte und eine weitere in der Ettesterstraße. Dies wurde in der Stadtverordnetenversammlung am 12. Mai beschlossen. Die Kosten hierfür betragen ca. 78.000 Euro. Dafür werden Verkehrszeichen zur Beschilderung der neuen Fahrradstraßen angeschafft sowie grüne Farbe auf die Straßen zur Markierung aufgetragen, obwohl schon heute die Straßen von Radfahrern stark genutzt werden. „Ich kann den Mehrwert für Arheilgen an dieser Stelle nicht erkennen, vor allem nicht Im Erlich. Hier wird viel Geld ausgegeben für ein unnötiges grünes Klientelprojekt. Aus Sicht der SPD wäre es sinnvoller, das Geld in den Ausbau eines Radwegenetzes zu investieren“, so der stellvertretende Vorsitzende der SPD Arheilgen Tim Sackreuther.

„Um die Straßen sicherer zu machen und um Verkehrslärm zu reduzieren, setzen wir uns für eine flächendeckende Einführung von Tempo 30 im Stadtteil ein. Durch die so erreichte Lärmentlastung profitieren alle im Stadtteil“, macht die stellvertretende Vorsitzende der SPD Arheilgen, Karin Dobelmann,  die Position der SPD deutlich. Die SPD lehnt die Einrichtung von Fahrradstraßen nicht generell ab, aber sie müssen an Stellen errichtet werden, wo sie einen Mehrwert haben und tatsächlich Sinn machen, da ansonsten die hohen Kosten für die Umsetzung von Fahrradstraßen nicht gerechtfertigt sind. „Priorität vor der Umsetzung von Fahrradstraßen muss aus Sicht der SPD Arheilgen der Ausbau des Radwegenetzes haben, da gibt es genug zu tun. Alles andere ist Symbolpolitik“, so Dobelmann.