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SPD überreicht Unterschriftenlisten für Nachtflugverbot

19.04.2010

Hanno Benz übergibt Unterschriften an MdL Michael Siebel (beide SPD)

Der Arheilger SPD Vorsitzende Hanno Benz hat dem Landtagsabgeordneten über 1000 Unterschriften für ein Nachtflugverbot übergeben.

Seit Januar 2010 hat die SPD Unterschriften bei Bürgerinnen und Bürgern für ein Nachtflugverbot gesammelt. "Unsere Aktion war ein großer Erfolg, viele Bürgerinnen und Bürger unterstützen die Forderung der Hessischen SPD, dass ein Ausbau des Frankfurter Flughafens nur mit einem Nachtflugverbot einhergehen darf, so wie es ursprünglich im Mediationsverfahren vereinbart worden war. Viele, die uns ihre Unterschrift gaben, sind wütend über den Wortbruch der Hessischen Landesregierung", bilanziert Hanno Benz, Vorsitzender der SPD in Arheilgen, der sich bei dieser Gelegenheit auch für die tatkräftige Unterstützung bei der Unterschriftensammlung durch Arheilger Bürgerinnen und Bürger bedankte. Die Unterschriftenlisten wurden von Hanno Benz am 17. April dem Hessischen Landtagsabgeordneten Michael Siebel (SPD) überreicht.

17 Nachtflüge sind zu viel, 35.000 Darmstädter betroffen
Hintergrund der Unterschriftensammlung war eine Entscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichthofs, der ganz klar entschieden hatte, dass 17 Nachtflüge zwischen 23 und 5 Uhr morgens, die die Landesregierung 2007 in einem Planfeststellungsbeschluss genehmigt hat, eindeutig zu viel sind. "Wir waren entsetzt, als wir im Dezember erfahren haben, dass die Landesregierung gegen ein Urteil klagen will, dass im Interesse der Bürgerinnen und Bürger liegt", so Benz. "Es darf nicht sein, dass eine Landesregierung einen eventuellen wirtschaftlichen Nutzen über die Gesundheit von Menschen stellt. Jeder Nachtflug stört den Schlaf von allein rund 35.000 Darmstädterinnen und Darmstädtern. Aus diesem Grund widersetzen uns vehement dem Vorhaben der hessischen Landesregierung", erklärte Benz.

"Wir hoffen, dass der Hessische Landtag jetzt endlich seine Verantwortung gegenüber der Bevölkerung ernst nimmt. Die Landesregierung darf nicht die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger gegen den wirtschaftlichen Profit von Firmen ausspielen. Auch hier in Darmstadt sind viele Menschen vom Fluglärm betroffen. Wir als Darmstädter SPD kämpfen dafür, dass kein Wortbruch beim Flughafenausbau stattfindet!" erklärte Benz weiter und verwies auf das vergangene Wochenende, an dem Arheilgen aufgrund der durch die Vulkanasche verursachten Sperrung des Frankfurter Flughafens spüren konnte, wie ruhig es am Himmel ohne dauernden Fluglärm sein kann.