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„Die diesjährige Badesaison im ‚Mühlchen’ darf nicht die letzte sein.“

15.05.2012

SPD in Arheilgen verjüngt ihr Leitungsteam/Hanno Benz einstimmig wiedergewählt

Das 1924 unter dem Arheilger Bürgermeister Jakob Jung eingeweihte Naturfreibad prägt den Stadtteil, ist ein sommerlicher Treffpunkt der Generationen und eine Oase der Erholung. Deshalb geben sich die Arheilger Sozialdemokraten nicht mit der bis Ende 2012 befristeten Bestandsgarantie für das Bad durch den Sportdezernenten Rafael Reißer zufrieden. „Wir brauchen eine klare Zusage der grün-schwarzen Koalition für den dauerhaften Betrieb des Mühlchens“, erklärten der Arheilger SPD-Stadtverordnete Walter Schmidt sowie der alte und neue Arheilger SPD-Vorsitzende Hanno Benz: „Die diesjährige Badesaison darf nicht die letzte sein. Dafür setzen wir uns ein!“

Neuwahlen in das verjüngte Leitungsteam
Die Neuwahlen zum SPD Vorstand in Arheilgen spiegelten die große Einigkeit unter den Arheilger Genossen wider und führten zu einer weiteren Verjüngung des Vorstandteams: Einstimmig wählten sie Hanno Benz erneut zum Vorsitzenden, als Stellvertreter stehen ihm weiterhin Ute Günter und Jürgen Hein-Benz zur Seite. Neu im Amt des Schriftführers ist Sebastian Schmitt. Thomas Keller wurde zum Kassierer gewählt. Mit großem Dank und besten Wünschen der Versammlung schied der langjährige Ortsvereinskassierer Günther Höpp aus gesundheitlichen Gründen aus dem Vorstand aus.

Mit Tim Sackreuther als neuem Beisitzer rückte ein weiterer junger Sozialdemokrat in den Vorstand. Gemeinsam mit Maximilian Pfeiffer und weiteren jungen Sozialdemokraten wird er die Juso-Arbeit im Darmstädter Norden neu beleben.

Vermeintlicher Rettungsschirm als Gefahr für sozialen Zusammenhalt
In seinem Rechenschaftsbericht griff Hanno Benz scharf die Haushaltspolitik der grün-schwarzen Koalition an: „Sie reden von Transparenz, verweigern aber den Bürgerdialog über Sinn und Unsinn des sogenannten Kommunalen Rettungsschirm der Landesregierung.“ Diese stellt den Kommunen über zehn Jahre 3,4 Milliarden Euro zur Entschuldung in Aussicht, kürzt aber allein in diesem Jahr die Mittel für den kommunalen Finanzausgleich um 340 Millionen Euro. „Ohne eine Bestandsgarantie für kommunale soziale Leistungen, für die Förderung von Jugendarbeit, für Sport und Vereinsleben wird der Sprung unter den Rettungsschirm durch seine Spardiktate zu einer Gefahr für den Zusammenhalt der Stadtgesellschaft“, so Hanno Benz.

Im Vordergrund der SPD-Diskussionen standen weitere Arheilger Themen: So wurde die Wendehals-Politik Rafael Reißers zum Neubau der Arheilger Feuerwehrwache kritisiert. Die SPD Arheilgen wird dagegen unmissverständlich an einem Neubau an der nördlichen Ortsausfahrt hinter der Aral-Tankstelle festhalten.

Fahrradstraßen als Insellösungen sind nur Symbolpolitik
Die für Arheilgen vorgesehene Einführung einer Fahrradstraße verstehen die Sozialdemokraten als Ausgangspunkt für eine offene Diskussion über neue Mobilitätsanforderungen und – konzepte. Hierbei müssten die Bürgerschaft und insbesondere auch die Anlieger stark beteiligt werden. Fahrradstraßen müssten eingebunden sein in ein mittelfristiges Gesamtkonzept zur Mobilität mit dem Fahrrad in Darmstadt. „Die Einführung von Fahrradstraßen als Insellösungen stehe ansonsten in der Gefahr zur Symbolpolitik zu verkümmern“, so Jürgen Hein-Benz.

Schon heute sei es möglich die Greinstraße und die Straße „Im Erlich“ mit dem Fahrrad zu befahren. Die Voraussetzungen dieser Straßen für die Einführung einer Fahrradstraße seien nicht optimal. So liege die Straßenbreite teilweise unter vier Meter, Anwohner seien darauf angewiesen am Straßenrand zu parken. Der Kreuzungsverkehr mit dem ÖPNV in Weiterstädter Straße und Fuchsstraße und die Zufahrt zu einem Discounter erschwerten die Einführung einer Bevorrechtigung im Kreuzungsverkehr“, heißt es in einem Antrag der Arheilger SPD. Trotz dieser Schwierigkeiten beim Betrieb einer Fahrradstraße „Im Erlich/Greinstraße“ spricht sich die SPD Arheilgen für die Einrichtung dieser Fahrradstraße aus, wenn sie mit der Bevölkerung offen diskutiert worden ist und die Zustimmung in einer Anliegerbefragung erhält, wenn sie in ein Wegenetz für Radfahrer in Nord-Süd-Richtung eingebunden wird und Teil eines umfassenden Gesamtkonzeptes wird.

Miteinander der Generationen
Ein bedeutender Schwerpunkt der weiteren Arbeit in der Arheilger SPD ergibt sich aus der demografischen Entwicklung Darmstadts und speziell im Stadtteil. „In Arheilgen wachsen die Anteile der älteren Generation aber auch der jüngeren Altersgruppen“, so Vorstandsbeisitzerin Anja Simon. Für die Gestaltung des Miteinanders der Generationen werden die Sozialdemokraten weitere Initiativen, beispielsweise zur Einrichtung eines Mehrgenerationen-Treffpunkts, ergreifen.