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Arheilgen ist überall lebenswert

06.02.2001

Stadtteilrundgang der SPD mit anschließender Diskussionsrunde im Eisenbahnmuseum

Zu einem Stadtteilrundgang im Osten Arheilgens hatte die SPD am vergangenen Samstag eingeladen. Trotz winterlicher Witterung kamen vor allem Anwohner des „Vogelviertels“, um mit den Sozialdemokraten über die Vorhaben und Probleme in ihrem Wohnviertel zu diskutieren. Ausgehend von der Bahnschranke an der Jägertorstraße führte der Rundgang über die Sportstätten der SG Arheilgen zur Schlußrast im Eisenbahnmuseum.

Als Ansprechpartner hatte die Arheilger SPD Stadtkämmerin Cornelia Dieckmann und HEAG Direktor Prof. Horst Blechschmidt dabei. Schon zu Beginn des Rundgangs machte der Arheilger SPD Vorsitzende Hanno Benz deutlich, daß es nicht nur um die Darstellung der Leistungen der rot-grünen Koalition und um geplante Vorhaben gehe, sondern genauso um die alltäglichen Probleme in diesem Bereich Arheilgens. „Wir suchen direkt vor Ort den Dialog mit den Menschen, um bei Problemen gemeinsam mit Betroffenen nach Lösungen zu suchen“, erläuterte Hanno Benz die Zielsetzung der Stadtteilrundgänge.

Eine große Rolle spielte am Samstag die Verkehrssituation rund um die Jägertorstraße und den Bahnübergang, der Arheilgen und Kranichstein voneinander trennt. Zwei Punkte standen dabei besonders im Mittelpunkt: Die Anbindung an den ÖPNV und die Sicherheit für Kinder auf dem Schulweg. HEAG Direktor Blechschmidt zeigte anhand des zukünftigen Trassenverlaufs der Straßenbahn nach Kranichstein, die an der Parkstraße ihren Wendepunkt haben wird und des geplanten Ringbusverlaufs in Arheilgen auf, daß das östliche Arheilgen optimal an das HEAG-Netz angeschlossen sein wird.

Damit die Schulwegsicherheit gewährleistet ist, versprachen die Arheilger Sozialdemokraten, sich für eine Bedarfsampel auf der Jägertorstraße einzusetzen. Den Überlegungen zum Bau einer Brücke über die Bahngleise erteilten die anwesenden Kommunalpolitiker eine eindeutige Absage. „Dies würde nur zu einer größeren Attraktivität der Jägertorstraße führen und noch mehr Durchgangsverkehr anlocken. Mir der Ruhe für die Anwohner wäre es dann endgültig vorbei“, bezogen Hanno Benz und der SPD Stadtverordnete Horst A. Härter Stellung. Wer immer mehr Durchgangsverkehr durch Wohngebiete führen wolle, handele nach steinzeitlichen Verkehrskonzepten.

Stadtkämmerin Dieckmann, die auch Liegenschaftsdezernentin der Stadt Darmstadt ist, konnte insbesondere die Arheilger Fußballfreunde mit der Nachricht erfreuen, daß die Stadt bereits erste Grundstücksankäufe getätigt habe, um für die Jugendfußballern der SGA einen zweiten Rasenplatz errichten zu können. Sie zeigte sich optimistisch, daß das Eröffnungsspiel auf diesem Platz in nicht allzu weiter Ferne liege. Gleichzeitig erläuterte sie die mit der Errichtung eines Rasenplatzes in Zusammenhang stehenden Pläne zur Ruthsenbachsanierung, bei der ein Kleinfeld der Fußballer wegfallen wird.

Schnelle Abhilfe forderten die Anwohner angesichts des Zustandes der Steinstraße, die die Gruppe auf dem Weg zum Eisenbahnmuseum passierte. Hier sicherten Dieckmann, Benz und Härter zu, sich für eine baldige Besserung der Situation einzusetzen.

Am Ende des Rundwegs informierten die ehrenamtlichen Helfer des Eisenbahnmuseum bei Kaffee und Kuchen über ihre Arbeit und die geplante zukünftige Entwicklung. Zentrales Vorhaben ist die dabei die Vergrößerung des Museumsgeländes, in dessen Rahmen auch die vom Eisenbahnmuseum zwischengelagerte ehemalige Fußgängerbrücke über die Bahngleise wieder aufgebaut werden soll und - so zumindest die Vorstellung der SPD - auch der Allgemeinheit als Überweg zugänglich gemacht werden soll.

Zum Schluß bedankte sich Hanno Benz bei allen Anwesenden und kündigte an, die seit nahezu zwei Jahren erfolgreich durchgeführten Stadtteilrundgänge fortsetzen zu wollen um auch weiterhin einen direkten Draht zu den Sorgen und Nöten der Menschen zu haben.